Die Welt

 am 25. November 2009 „Jenseits des Feminismus“

In Zeiten zusammengestrichener Kulturbudgets ist in Prag, wo nach einem Diktum Robert Musils „die Weltachsen sich schneiden“, ein Privatmuseum für zeitgenössische Kunst eröffnet worden. 21 Künstlerinnen lassen die Machtkämpfe des Feminismus hinter sich. Der Tyrannei des Genitals setzen sie eine Revolution der Zärtlichkeit entgegen. Das alles war so noch nirgendwo dargestellt.

OPENING im Museum Montanelli Prag

„Provokation in der Goldenen Stadt:  Das Museum Montanelli in Prag

Vor 100 Tagen hat in Prag ein neues Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet: das Museum Montanelli. Finanziert wird es allein durch Spenden und Eintrittsgelder. Die erste Ausstellung heißt „Opening“ und präsentiert explizit Kunst von Frauen. Pauline Tillmann hat sie sich angesehen.

Am 29. September 2009 eröffnete Präsident Václav Havel das Museum Montanelli mit der Ausstellung OPENING, Kuratoren Dr. Dadja Altenburg-Kohl und Jürgen Kaumkötter.

Das Museum stellte mit OPENING sich und sein Programm vor / Kunstwerke von Künstlerinnen, die in der Sammlung des Museums vertreten sind, mit denen das Museum Einzelausstellungen plant, in Zukunft zusammengearbeitet will. Thema war die Vielfalt, die unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Ansätze von internationaler zeitgenössischer Kunst heute / Zeichnung, Collage, Malerei, Skulptur, Installation, Video /  Bosnien, Ukraine, Frankreich, Palästina, Deutschland, Tschechische Republik, Polen, USA / politisch, provokativ, existenziell.

Maja Bajevic, Magdalena Bláhová, Sopho Chkhikvadze, Galli, Marie-Ange Guilleminot, Mona Hatoum, Candida Höfer, Rebecca Horn, Běla Kolářová, Katarzyna Kozyra, Sigalit Landau, Dorota Nieznalska, Cornelia Renz, Ulrike Rosenbach, Sarah Schönfeld, Agata Siwek, Adriena Šimotová, Dorothea Tanning, Rosemarie Trockel, Jitka Válová, Monika